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Osnabrücker Team erst im Finale zu Bremsen!!! PDF Drucken E-Mail

Der Debattierclub Osnabrück wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2010

Am 9. Dezember findet frei nach dem Motto "Ich fand das ganz großes Glück im Zug nach Osnabrück" eine Zugdebatte zwischen zwei Teams aus Münster und Osnabrück statt.

Start ist um 19.04 mit der Westfalenbahn am Münsteraner Hbf auf Gleis 8. Während der Fahrt nach Osnabrück werden zwei 3er-Teams sich gegenüberstehen und jeweils eine 5-minütige Rede halten. Die anschließende Jurierung und der Sieger werden auf dem Weihnachtsmarkt in Osnabrück bei Glühwein und Mandeln bekannt gegeben.

Osnabrücker Team erst im Finale zu Bremsen!!!

Bei dem spannenden Nikolausturnier in Münster wird das Team Osnabrück 1 erst in einem spannenden Finale geschlagen!!!


Der Debattierclub Osnabrück konnte am Samstag zum ersten Mal eine Finalteilnahme eines Teams bei einem Debattierturnier feiern. Nur knapp wurde in einem umkämpften Finale das Team Osnabrück 1 mit den Mitgliedern Gerrit Harre und Michael Tschochohei die Grenze aufgezeigt. Doch von vorne.

 

Mit fünf motivierten Teilnehmern reiste die Delegation des Debattierclubs Osnabrückzum Nikolausturnier des Debattierclubs Münster. Für uns traten die Teams Osnabrück mit Gerrit Harre und Michael Tschochohei und Team Osnabrück 2 mit Christian Förster und Waldemar Remboldt an. Zudem wurde der unrsprünglich als Juror mitgereiste Johannes Oertelt in einem Springerteam, Münster 3, mit jeweils wechselnden Münsteraner eingesetzt.

 

Zur erste Debatte wurde zum Thema "Die Wehrpflicht in Deutschland abschaffen" die Meinungen ausgetauscht. Während das Team Osnabrück 2, vor allem durch Waldemar, der durch seine Erfahrungen mit seiner Wehrdienstzeit und dem Rekrutierungsproblemen anderer Länder glänzen konnte, eine überzeugende Vorstellung hinlegte und überlegen vor Münster 3 mit Johannes die Debatte als eröffnende Oppsition nach Hause fuhr, musste sich Osnabrück 1 in einer starken Debatte mit dem undankbaren 3. Platz begnügen.

Jedoch angestachelt von dem kleinen Missgeschick der ersten Debatte zeiget dieses Team Moral, lieferte direkt bei der nächsten Debatte mit einer überzeugenden Vorstellung zum Thema "Sollen Leistungen der Krankenkasse an die Lebensführung des Versicherten angepasst werden" und siegten. Zudem schlossen die anderen beiden Teams mit Osnabrücker Beteiligung mit einem achtbaren 2. Platz diese Debatte ab.

 

Zum großen Glanzstück und Highlight des Turniers holte jedoch das Team Osnabrück in der dritten und letzen Vorrundendebatte des Tages aus. Trotz der schwierige Postion der eröffnenden Regierung für Osnabrück 1 bei dem offenen Thema "Dieses Haus meint, dass Stasivergangenheit kein Makel mehr ist" sorgte Gerrit mit einem durch die Bank weg überzeugendem Antrag "Keine gesellschaftliche Ächtung ehemaliger Stasimitarbeiter, Ausnahme Mord" für klare Verhältnisse. Michael begründete ,dass durch Resolzialisierung und Sozialisierung das dunkle Kapitel DDR endgültig abgeschlossen werden könne, eine überzeugende Vorstellung, die im Verlauf der Debatte zu keinster Weise angefochten werden konnte. Das Team Osnabrück 2, das ebenfalls die undankbare Position der eröffnenden Regierung einnahmen, wurden leider nur 4. ihrer Runde und verpassten so knapp das Break zur Finalteilnahme.

 

Hingegen zog Osnabrück 1 nach Startschwierigkeiten als zweitbestes Team des Turniers und als erste Team für den Debattierclub Osnabrück in ein Finale ein. Als Gegner standen zwei Teams aus Münster, sowie ein weiteres Team gemixt aus Paderborn und Dortmund fest.

In einer offenen Ziehung wurde Osnabrück 1 die Rolle der schließenden Opposition zugelost. Das Thema, welches danach verkündet wurde lautete "Soll Heimerziehung vom Staat subventioniert werden"!

 

Im Finale wurden hitzige Argumente ausgetauscht. Gegen den Antrag der eröffnenden Regierung, dass man € 300 für Heimerziehung gegen kostenlose Unterbringung in Kindergarten erhalte, wendete die eröffnende Oppsition ein, dass hier man einen Anreiz für Faulheit, Arbeitslosigkeit und vor allem eine Verhinderung der berufstätigen Frau schaffe und Frauen zu Gebärmaschinen degradiere.

Eine proklammierte Wahlmanipulation und der Aufruf zur freien Erziehung aus Liebezum Kind des Teams Osnabrück 1 konnte jedoch nicht gegen die Argumente der schließenden Regierung vom Team Münster Yo soi Marinero bestehen, die auf die Probleme christlicher Kindergärten in unserer multikulturellen Gesellschaft hinwiesen und klar machten, dass diese Möglichkeit der Selbsterziehung zur Verbesserung der Erziehung in Deutschland führe. Somit wurde die schließende Regierung zu Recht zum Sieger des Turnieres erklärt.

Der Debattierclub Osnabrück zeigte jedoch durch seine erste Finalteilnahme und einer überzeugenden Leistung im Finale, dass auch in Zukunft mit ihm zu rechnen ist. Im Nachhinein bleibt nur ein großes Dankeschön an das Orga-Team des Debattierclubs Münster zu richten für ein rundum gelungenes Turnier, aus dem alle Redner viel Erfahrung mitnehmen durften, ein erstes erfolgreiches Abschneiden des Debattierclubs zu bewundern und ein donnernden Applaus an die Chefjuroren Julian und Thomas abzugeben, die für eine faire und nie umstrittene Bewertung aller Teilnehmer sorgten und lehrreiche Informationen und Tipps an alle Redner weitergaben.

Somit ist zu sagen, dass der Probelauf zur DDM 2010 in Münster hervoragend geglückt ist, Osnabrück in den Startlöchern steht für eine erfolgreiche BPS-Saison und das Debattieren sicher heute einige neue Freunde wieder dazugewonnen hat.

 
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Besonders freuen würden wir uns aber natürlich, wenn wir Euch auch in natura bei unseren wöchentlichen Treffen begrüßen dürften. Wir treffen uns jeden Dienstag um 19.00 Uhr  (auch in den Semesterferien) im Raum 22/26 (Juridicum, Heger-Tor-Wall 14).  Hier wird jede Woche über ein aktuelles Thema in sportlicher Art und Weise debattiert.

Danach wird immer herzlichst zum gemeinsamen Kneipengang eingeladen.

Professoren Debatte:

Die Professoren Debbatte am 11.11.2009 war ein riesen Erfolg. Über 100 Zuschauer verfolgten den Schaukampf zwischen Mitgliedern des Clubs und den Professoren Kleinfeld, Förste, Dörr. Ganz herzlichen Dank an alle Redner und Zuschauer!

Am Mittwoch, dem 11. November, fanden sich etwa 90 Zuschauer zum ersten Professorenduell in Osnabrück ein. Hierbei redeten drei Professoren gegen eine Rednerin und zwei Redner des Debattierclub Osnabrück. Die erwiesen Mut und wählten das ernsteste der vorgeschlagenen Themen, so lautete das Thema der Debatte also: „Ramadan statt Pfingsten: Brauchen wir einen islamischen Feiertag?“

Nachdem sich die Professoren in ihrer Vorbereitungszeit noch bei Muslimen aus dem Publikum letzte wichtige Informationen besorgten, trug Prof. Ulrich Foerste den Antrag vor und forderte das Fastenbrechen im Hinblick auf die demographische Entwicklung zum gesetzlichen Feiertag zu machen. Er forderte Gleichberechtigung und Anerkennung und befand „Man kann doch nicht sein Grundrechtsverständnis an dem der arabischen Staaten ausrichten!“.
Der Konter folgte prompt von Kirsten Meyer, die der Regierung vorwarf, vor den Problemen wegzurennen und im Hinblick auf die wachsende Anzahl von Muslimen in der Bevölkerung nur noch mit einem verängstigten „Hilfe, sie kommen! Gebt ihnen was sie wollen!“ antworten zu können.

Prof. Ralf Kleinfeld wusste aus seiner eigenen Erfahrung zu berichten, dass der Antrag zwingend zu einem interkulturellen und interreligiösen Dialog führe und sah deshalb keinen Weg an diesem Vorschlag vorbei. Michael Tschochohei konnte dem Beispiel nicht folgen und fragte sich, warum denn die Regierung unbedingt das Trennende (die Religion) in den Vordergrund stellt und deutete den Antrag als Spaltkeil für die deutsche Bevölkerung. Außerdem brauche Deutschland nicht noch einen weiteren Tag an dem sich die Studentenschaft im Schlosspark trifft um zu grillen und Fussball zu spielen. Als die Sprache darauf kam allen Minderheiten einen Feiertag zuzugestehen, sogar den Atheisten, befand Prof. Kleinfeld dass der Verkaufsoffene Sonntag genügend Feiertag für Gottlose sei.

Prof. Oliver Dörr fasste die Debatte noch einmal zusammen und hielt ein flammendes Schlussplädoyer für die Völkerstängigung und Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Als letzter Redner betonte Daniel Jutzi noch ein letztes Mal die Spaltkraft des Antrags und verteidigte die bestehenden Regelungen in einem flammenden Schlussplädoyer.

Trotz vollem Einsatz der Osnabrücker Debattierer votierte das Publikum für die Professoren und kürte somit die Professoren zu den Siegern der Debatte.


 

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